Zum Inhalt springen
PEPodium Echo

Ausgabe vom · Aarschlucht-Region

StartseiteKontakt

Schwimmen

Der Seebecken-Schwimmcup steuert auf seinen dritten Halt zu

Vier Etappen, eine Platzziffer pro Lauf und eine Serie, die gleichmässigen Schwimmerinnen und Schwimmern entgegenkommt: Am 26. August steht im Seebad Seeblick der dritte von vier Halten an.

Nadine Stucki · Schwimmen und Tischtennis · · Lesezeit 4 Minuten

Das Seebad Seeblick hat sechs Bahnen, eine Anzeigetafel aus dem Jahr 2011 und eine Tribüne für 180 Personen. Am Mittwoch wird es zum dritten Mal in dieser Saison zum Wettkampfbecken.

Der Seebecken-Schwimmcup zählt keine Zeiten zusammen, sondern Plätze. Wer an einer Etappe den zweiten Rang belegt, notiert eine Zwei; am Ende führt die kleinste Summe die Serie an. Wer eine Etappe auslässt, erhält die Platzziffer des letzten Ranges — ein Modus, der Vollständigkeit höher gewichtet als eine einzelne Spitzenleistung.

Markierte Schwimmbahnen in einem Becken direkt am Wasser
Die Bahnen im Seebad Seeblick kurz vor dem Einschwimmen.

Der Zwischenstand nach zwei Etappen

Nach zwei von vier Etappen führt Lena Aebersold aus Seeblick mit fünf Punkten vor Timo Zurbriggen aus Grünau mit acht und Nina Rohrbach aus Rietbach mit elf. Dahinter folgen Jonas Kälin mit vierzehn und Marisa Studach mit siebzehn Punkten.

Der Abstand an der Spitze ist kleiner, als er wirkt. Ein verpasster Endlauf kostet drei bis vier Platzziffern, und in Seeblick stehen mit den 100 und 200 Metern zwei Strecken auf dem Programm, bei denen bereits die Vorläufe am Morgen über den Finaleinzug bestimmen.

«Bei uns gewinnt selten die schnellste Schwimmerin, sondern die, die viermal am Start steht.»

Christa Vonlanthen, Wettkampfleiterin des Seebecken-Schwimmcups

Der Ablauf am 26. August

Die Vorläufe beginnen um neun Uhr, die Endläufe am frühen Nachmittag. Das Bad öffnet bereits um sieben Uhr für das Einschwimmen; die Wettkampfleitung hat dafür die Bahnen eins und sechs reserviert.

Sprungbrett über einem ruhigen Becken
Das Sprungbrett bleibt an Wettkampftagen gesperrt.

Gemeldet sind 94 Starterinnen und Starter aus elf Vereinen der Region, verteilt auf sechs Einzelstrecken. Neu ist eine gemeinsame Wertung der Altersklassen ab Jahrgang 2008; die Serie reagiert damit auf die kleinen Felder in den oberen Klassen.

Wo die Serie entschieden wird

Die Schlussetappe folgt am 19. September im Seebad Grünau. Erst dort fällt die Entscheidung, und zwar nach demselben schlichten Prinzip wie an allen vier Halten: Die kleinste Summe gewinnt die Serie.

Nadine Stucki schreibt für Podium Echo über Schwimmen und Tischtennis und sitzt an Wettkampftagen meist auf der obersten Tribünenreihe.